Startseite Konfigurator Jetzt kontaktieren
Referenzen | 15.02.2022

Buswerbung „Demokratie leben“ in Jena

Mit den beiden Hashtags #saytheirnames und #mehr Solidarit├Ąt erinnert ein Linienbus in Jena an ├╝ber 200 Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt seit 1990 in der Bundesrepublik, die durch zivilgesellschaftliche Initiativen benannt werden.

Der thematisch gestaltete Bus wird f├╝r ein Jahr auf wechselnden Buslinien im Stadtbild von Jena verkehren. Im Innenraum des Busses machen Plakate auf das Anliegen des Projektes aufmerksam und geben Handlungsempfehlungen im Umgang mit rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen ­čÜî

Fakten

  • Standort: Jena (Th├╝ringen)
  • Werbeart: Ganzwagen mit Dachkante und Scheibeneffekten mit Leuchtfolie (Variante FULL)

Die offizielle ├ťbergabe

Die offizielle ├ťbergabe fand am 14. Februar 2022 am Paradiesbahnhof Jena statt.

Mit vor Ort waren dabei Thomas Nietzsche (Oberb├╝rgermeister von Jena), unser Mischa M├╝ller (Medienverk├Ąufer SD VerkehrsMedien Th├╝ringen), unser Gesch├Ąftsf├╝hrer der SD VerkehrsMedien Th├╝ringen Michael Klau sowie Herr Alexander Krampe vom Demokratischen Jugendring Jena ­čÖé

Hintergr├╝nde und weitere Informationen zum Projekt

Seit 1990 sind in der Bundesrepublik ├╝ber 200 Menschen Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt geworden. In einem gemeinsamen Projekt sollen die Namen der Opfer in die Jenaer ├ľffentlichkeit gebracht werden, um ihrer zu erinnern. Die Menge der Namen verdeutlicht dabei die gewaltvollen und t├Âdlichen Konsequenzen von menschenverachtenden Einstellungen und Handlungen. Das Projekt soll daher auch zur Auseinandersetzung mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt anregen.

ÔÇ×Rassismus und Ausgrenzung haben in Jena keinen Platz und es wird unsere fortw├Ąhrende Aufgabe sein, dieses klare Bekenntnis mit Hilfe eines breiten Netzwerkes immer wieder in der Stadt sichtbar zu machen, zu informieren, aufzukl├Ąren und zu gedenken. Hierzu geh├Ârt der Enver-┼×im┼ček-Platz genauso wie die nach ihm umbenannte Stra├čenbahn- und Bushaltestelle. Und auch die aktuelle Buskampagne zu #saytheirnames wird einen wichtigen Beitrag zum Gedenken an die Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt leisten.ÔÇť

Dr. Thomas Nietzsche (Oberb├╝rgermeister in Jena)

Das Projekt entstand auf Initiative der Lokalen Partnerschaft f├╝r Demokratie Jena in Kooperation mit KoKont, der Beratungsstelle f├╝r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Th├╝ringen ezra, Iberoam├ęrica e.V., dem Migrations- und Integrationsbeirat Jena, MigraNetz Th├╝ringen e.V., Ansole e.V., dem Fachdienst f├╝r Migration und Integration Jena, der Jungen Gemeinde Stadtmitte, der Antidiskriminierungsstelle der Stadt Jena und mit Unterst├╝tzung des Oberb├╝rgermeisters Dr. Thomas Nitzsche.

Die Lokale Partnerschaft f├╝r Demokratie Jena (PfD Jena) in Tr├Ągerschaft der Stadt Jena wird gef├Ârdert durch das Bundesministerium f├╝r Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von ÔÇťDemokratie leben!ÔÇŁ und dem Landesprogramm f├╝r Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ÔÇ×DenkBuntÔÇť des Th├╝ringer Ministerium f├╝r Bildung, Jugend und Sport.

Quelle: www.demokratie-jena.de

Buswerbung entdecken

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Fordern Sie jetzt unverbindlich Ihr Angebot bei uns an!